Holzbutter von Renuwell – erste Erfahrungen

Holztablett Holzbutter Renuwell

Im Ausbildungsbetrieb stieß ich auf ein interessantes Produkt: Die Holzbutter von Renuwell. Da ich gerade als Zwischenprüfungs-Übung ein Tablett fertiggestellt habe, bot sich der Test an.

Die Holzbutter ist nämlich lebensmittelecht und dabei angeblich auch noch gut für die Haut, ähnlich einer Körperbutter.

Gemäß der Anleitung habe ich also die Holzbutter auf mein gezinktes Tablett aufgetragen. Sie schmilzt angenehm in der Hand selbst bei kalten Händen, wie sie bei mir an der Tagesordnung sind. 😉 Das Verteilen ist demnach ganz easy. Das Holz wird dadurch glänzend und etwas dunkler und fühlt sich während des Auftragens an wie ein Babypopo.

Die Reste lassen sich hinterher wunderbar in die Hände einmassieren und ziehen zügig ein. Das Holzprodukt darf sich für das Einziehen 2-3 Stunden Zeit lassen. Eventuell vorhandene Holzbutterreste werden dann mit einem weichen Lappen entfernt und das Holzwerk noch poliert.

Das Produkt duftet recht neutral mit einem kleinen Touch von Honig. Lecker. Das erste Fazit fällt also sehr positiv aus.

PS: Auch eine tolle Soforthilfe bei spröden Lippen.

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5 Gedanken zu “Holzbutter von Renuwell – erste Erfahrungen

  1. wir haben eine freitragende Treppe mit Mahagonie Auftritten. Kann ich diese mit Holzbutter einreiben?
    Eine Schrankwand in Eiche rustikal von 1975. Kann ich auch hier Holzbutter verwenden?

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    1. Hallo, Heinz, ja grundsätzlich eignet sich die Holzbutter für so ziemlich alle Holzarten. Nur mit Teak oder ähnlich inhaltsreichen Hölzern habe ich noch keine Erfahrungen.
      Mit Eiche habe ich gute Ergebnisse erzielt. Insgesamt wird das Holz immer etwas dunkler. Am besten vorher an verdeckter Stelle testen, ob das Ergebnis den Vorstellungen entspricht. Wichtig ist, dass Reste gut aufgenommen/einpoliert werden, so wie bei Öl und Wachs auch. Sonst bäppts und Du bekommst eine schöne Schmutzschicht. 😉

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  2. Hallo liebe Schreinerin,
    Danke für den tollen Artikel zu diesem spannenden Ansatz zur Holzbearbeitung.
    Wir bauen gerade ein Kinderbett für unsere im Sommer auf die Welt kommende Tochter. Wir wollen das Holz gerne mit Holzbutter aufarbeiten (Buch und ein anderes Holz). Leider passen die Hölzer farblich nach der Behandlung mit der Butter nicht recht zusammen. Kann man hier auf wasserlösliche Beize zurückgreifen und dann Butter als Schutz? Oder gibt es eine Alternative?

    Liebe Grüße und Danke für den Rat.

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    1. Hallöchen. Eine spannnde Frage. Ich persönlich würde ein Kinderbett nicht beizen. Wasserbeize in Kombination mit Holzbutter funktioniert natürlich. Aber wenn das Baby z.B. am Bettchen lutscht, löst sich die Farbe und ich bin nicht sicher, ob es Beizen gibt, die gesundheitlich völlig unbedenklich sind. Außerdem rauhen Wasserbeizen das Holz auf, erfordern also viel Schleifaufwand (spassig bei Gitterstäben…). Eine Alternative fällt mir gerade nicht ein. Außer lackieren. Aber so richtig gesund sind die Ausdünstungen fürs Baby halt auch nicht. Ich würde den Kompromiss eingehen und die Holzbutter als unbedenkliches Produkt verwenden und mit den verschiedenen Holzfärbungen leben. Im Laufe der Zeit verändert sich das Holz ohnehin farblich. Dafür ist es ein Naturprodukt. Dem Baby dürfte es Wurst sein.

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